Am Ende ging Everswinkel die Luft aus

Yannick van Dijk fällt weiterhin aus. Foto: Penno

Christian Maas, 01.11.2014

Die Oberliga-Volleyballer des SC DJK Everswinkel empfingen am Wochenende Telekom Post SV Bielefeld 2 und mussten sich in einem hart umkämpften Spiel nach einer 2:0 Führung noch 2:3 (25:15, 25:23, 17:25, 26:28, 13:15) geschlagen geben.

„Heute hätten wir uns zwei Punkte holen müssen! Alle Spieler wissen, dass es für uns zurzeit sehr schwer ist. Da müssen wir versuchen positiver und gelassener zu sein. Unser Hauptangreifer Yannick van Dijk fällt weiterhin aus und auch auf Jonas Baxpöhler mussten wir verzichten. Unter diesen Umständen und für unsere Möglichkeiten machen wir das gut, aber die Ausfälle sind ein Grund warum uns zum Ende des Spiels die Luft ausgeht“, so das Fazit von Trainer Markus Schneider.

Im ersten Satz starteten die Everswinkler gut, standen sehr gut in der Abwehr und erarbeiten sich durch eine gute Angriffsleistung eine 11:3 Führung, die sie erfolgreich verteidigen konnten. Auch im zweiten Spielabschnitt lag der SC DJK lange Zeit mit vier Punkten vorne, zum Ende des Satzes bauten sie deutlich ab, es reichte jedoch noch zum Satzgewinn.

Im dritten Satz stellten die Gäste um. Die Everswinkler schafften es nicht sich erneut auf den Gegner einzustellen, starteten mit einem 1:7 Rückstand und mussten den Durchgang verloren geben.

Der vierte Satz war zu Beginn eng, zur Hälfte konnten sich die Spieler aus dem Vitusdorf auf 17:13 absetzen. Sie befassten sich jedoch im Folgenden zu viel mit den eigenen Fehlern. Die Bielefelder nutzten dies und kamen wieder bis auf 23:24 heran. Die Chance auf den ersten Sieg ließen die Everswinkler liegen, sie vergaben einen Matchball und mussten auch diesen Durchgang abgeben.

Der anschließende Tie-Break war hart umkämpft. Am Anfang konnten die Everswinkler noch mithalten, doch dann lagen sie 11:14 zurück. Mit letzter Kraft kämpften sie sich noch einmal bis auf 13:14 heran, zum verdienten Sieg reichte es jedoch nicht mehr.

SC DJK: Bert, Büttner, Jestädt, Maas, Peveling, Scholz, van Meijel, Wald